Druckdatei – Buchblock

Natürlich möchten wir in erster Linie ein schönes Bilderbuch verlegen.
Gleichzeitig wollen wir testen, was bei Createspace möglich ist, darum enthält das Buch:
helle Seiten mit schwarzem Text und separaten Bildern,

farbige Seiten, bei denen das Bild in den Text hineinläuft

und auch dunkle Seiten mit hellem Text und einem Bildelement in der Mitte.

Um die Dateigröße erträglich zu halten, werden alle Doppelseiten auf eine Ebene reduziert, auseinandergeschnitten und als einzelne Bildseiten gespeichert.

Buchblock

Im Layoutprogramm legt man ein Dokument für den Buchblock (das Innenleben eines Buches) an. Als Seitengröße wird das Seitenmaß incl. Anschnitt eingetragen. Bei Indesign außerdem „Doppelseite“ auswählen.
Alle wiederkehrenden Elemente werden von vornherein festgelegt (z. B. Schriftarten, Ränder, Seitenzahlen …). Die Seitenzahlen sollen allerdings nicht gleich auf der ersten Seite sichtbar sein, sie erscheinen erst beim eigentlichen Text.

Diesem vorangestellt ist die Titelei, gewöhnlich nach folgendem Muster:

  • Schmutztitel
    rechts neben der inneren Umschlagseite, enthält in kleiner Schrift Haupt-Titel und /oder Verlag
  • Fontispiz
    links, enthält oft eine Grafik und / oder eine Autoren-Biografie
  • Titelblatt
    rechts, enthält den vollständigen Titel, sowie Autoren, Herausgeber, Illustratoren … und Verlag
  • Impressum
    links, Rechteinhaber, verantwortlicher Verlag mit Adresse, ausführende Druckerei, ISBN …
  • Anfang des Buches
    rechts, enthält Widmung, Inhaltsverzeichnes, Vorwort oder den Textbeginn 

Beim Textbeginn taucht zum ersten Mal die Seitenzahl auf.

Bilder
In einem Bilderbuch bestimmen meist die Bilder die Seitenaufteilung, daher legen wir sie vor dem Text in die einzelnen Seiten. Sollen Grafiken eher den Text begleiten, macht man das umgekehrt. Die Vorgehensweise ist von Programm zu Programm verschieden, bei Indesign werden Bilder z. B. über den Punkt platzieren eingefügt und in einem Rahmen positioniert.
Selbst in Word ist es möglich, Bilder in den Text hineinlaufen zu lassen. Über Einfügen / Grafik die Bilder einer Seite zuordnen, unter Position „Mit Textumbruch“ angeben, und bei Textumbruch „hinter den Text“ anklicken. Die Position kann man anhand der Abstände vom oberen und linken Rand genau bestimmen.

Text
Buchsatz ist ein Kapitel für sich, besser gesagt, man müsste eigentlich den Beruf erlernen.
Ob ein Fließtext später angenehm zu lesen ist, entscheidet die Schrift, sowie die Abstände zwischen den Zeichen, Wörtern und Zeilen. Grundsätzlich sind bei Printerzeugnissen Serifenschriften wie Times gut lesbar, weil die kleinen „Anhängsel“ die Worte zusammenhängend wirken lassen. Am Bildschirm sind diese „Anhängsel“ manchmal so dünn, dass sie zu flimmern scheinen, deshalb haben sich auf Webseiten ect. serifenlose Schriften wie Arial durchgesetzt.
Natürlich achtet man im Text auf sinnvolle Silbentrennung. Zur Not muss umgeschrieben werden, oder man ändert in einzelnen Zeilen die Wort- und Buchstabenabstände.
Niemals sollte die letzte Zeile eines Absatzes am Anfang einer neuen Seite stehen, genauso wenig darf die erste Zeile eines Absatzes am Ende einer Seite stehen. Diese „Hurenkinder“ und „Schusterjungen“ wirken äußerst unschön und gelten als Fehler.

Zum Korrekturlesen druckt man das Ganze am besten aus. Dann bekommt man auch einen besseren Eindruck von der Wirkung des Layouts.

Druckdatei

Falls man nicht die doc-Datei direkt verwendet, muss der gesamte Inhalt in eine druckfähige PDF-Datei exportiert werden. Createspace erwartet folgende Eigenschaften:  

  • Kompatibilität Acrobat 5 (PDF 1.4)
  • Komprimierung für alle Bilder:
    Bikubische Neuberechnung auf 305 Pixel pro Zoll
    bei Bildern mit mehr als 320 Pixel pro Zoll
  • Marken und Anschnitte: keine
  • Ausgabe:
    Keine Farbkonvertierung
    Alle Profile einschließen
  • Schriften: eingebettet

Fertig!

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